„In mir klingt ein Lied“

Musikalische Lesung über das Leben der Alma Rosé (1906–1944)


Sonntag, 5. Juli, 17 Uhr
Aub, Ehemalige Synagoge Aub, Neuertgasse 12

Sonntag, 12. Juli, 19 Uhr
Sommerhausen, Ehemalige Synagoge, Casparigasse 4


Wir freuen uns sehr, Sie zu dieser besonderen ­musikalischen Lesung einladen zu können.

Alma Rosé wurde am 3. November 1906 in Wien geboren und starb am 4. April 1944 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Mit ihrer musikalischen Lesung stellt uns das fünfköpfige Ensemble die international aufstrebende junge ­Violinistin vor und begleitet sie bei ihrer Flucht vor den National­sozialisten bis zu ihrer Gefangenschaft und ihrem Tod in Auschwitz-Birkenau. Dort dirigierte Alma Rosé unter den unvorstellbaren Umständen eines Vernichtungslagers ein Orchester gefangener Frauen. Die Lesung ist eingebunden in Musik u.a. von J. S. Bach, Frédéric Chopin, Johann Strauß, Giacomo Puccini, Franz Léhar und Walter Grothe, die „hörbar macht, wie Menschen ­inmitten des Unvorstellbaren, das in Auschwitz herrschte, … buchstäblich um ihr Überleben spielen mussten“.

Gelesen werden ausgewählte Texte aus dem Familiennachlass und der Biografie Alma Rosés sowie Passagen aus den Erinnerungen der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, die neben anderen auch mit Esther Bejarano in dem Lagerorchester spielte, wie diese das Grauen überlebte und bis heute darüber spricht.

Es spielen und sprechen für Sie:
Tomáš Hájek (Violine)
Alma Flammersberger (Akkordeon)
Matthias Steinkrauß (Cello)
Anke Hájková Endres (Sopran/ Spiel)
Rainer Appel (Konzept/Erzähler)

Ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns jedoch sehr über Spenden.


Veranstaltet vom Netzwerk jüdische Spuren im Landkreis
Würzburg in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken, dem Förderverein Fränkisches Spitalmuseum Aub sowie der Initiative für den Erhalt der Ehemaligen Synagoge Sommerhausen.

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