Im Herbst 2026 gibt es in in Würzburg und Unterfranken wieder besondere Begegnungen und Gespräche. Hier ein paar Veranstaltungen, die wir Ihnen ans Herz legen möchten:
Dienstag, den 6. Oktober 2026, 19 Uhr
Andrea von Treuenfeld
Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober
Buchvorstellung und Gespräch
Ort: Rudolf-Alexander-Schröder-Haus,
Wilhelm-Schwinn-Platz 3, 97070 Würzburg
Moderation: Dr. Katharina Eberlein-Braun, Direktorin „Bildung im Schröder-Haus“.
Veranstalter: Bildung im Schröder-Haus (EBZ) in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) AG Würzburg, dem Würzburger Zentrum für antisemitismuskritische Bildung sowie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis zum 1. Oktober 2026 ist zwingend erforderlich:
https://www.frankenforum.de/veranstaltungen/israelis-in-berlin-nach-dem-7-oktober/
Montag, den 12. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Oliver Gußmann, Rothenburg o.d.T.: Verhüllen? Verstecken? Verwandeln?
Zum Umgang mit antijüdischen Darstellungen in kirchlicher Kunst.
Ort: Ars Musica, Marktplatz 3, 97239 Aub
Wenn Juden und Judentum in christlicher Kunst in und an Kirchen dargestellt werden, handelt es sich meist um wenig freundliche Bilder. Auch der mittelalterliche Wasserspeier an der Auber Stadtpfarrkirche oder das Gemälde vom angeblichen Hostienfrevel 1298 in Röttingen sind Beispiele für eine antijüdische Bildersprache. Der Vortrag beleuchtet den heutigen Umgang mit diesem problematischen Erbe der Kirchen. Der Referent Dr. Oliver Gußmann ist Pfarrer in Rothenburg o.d.T. und Theologischer Referent bei „Begegnung Christen und Juden. Bayern e. V.“ (BCJ) in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Veranstalter: Heimatverein Aub in Kooperation mit der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde Aub sowie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken.
13. bis 30. Oktober 2026
Antisemitismus in Bayern. Judenhass heute
Wanderausstellung und Vorträge
Ort: Foyer des Rudolf-Alexander Schröder-Hauses, Wilhelm-Schwinn-Platz 3, 97070 Würzburg
Die Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern. Judenhass heute“ der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Bayern im Oktober wurde noch einmal nach Würzburg geholt und wird vom 13. bis 30. Oktober im Foyer des Rudolf-Alexander Schröder-Hauses, Wilhelm-Schwinn-Platz 3, 97070 Würzburg, zu sehen sein.
Am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, um 18.00 Uhr, eröffnet Dr. Axel Töllner, Beauftragter für christlich-jüdischen Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern die Ausstellung mit dem Kurzvortrag „In der Kirche von dem israelisch-palästinensischen Konflikt reden“.
Am Montag, den 26. Oktober spricht Eva Gruberová, RIAS, über die neueste Studie zu „Antisemitismus zwischen Klassenzimmer und Freizeit“. Veranstalter: Bildung im Schröder-Haus (EBZ) in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) AG Würzburg, dem Zentrum für antisemitismuskritische Bildung, Würzburg, sowie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken.
Für beide Vorträge ist eine Anmeldung beim Schröderhaus zwingend erforderlich:
https://www.frankenforum.de/veranstaltungen/antisemitismus-ist-jetzt-definitiv-staerker/

Montag, den 19. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Désirée Schostak, Heidelberg:
„Lebendiges Wasser“
Geschichte und Bedeutung des rituellen Bades (Mikwe) im Judentum. Vortrag mit Bildern
Ort: Ars Musica, Marktplatz 3, 97239 Aub
Die Referentin Dr. Désirée Schostak ist Dozentin an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und hat 2022 zu Mikwen publiziert. Veranstalter: Heimatverein Aub in Kooperation mit der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde Aub sowie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken.
Mittwoch, 4. November 2026. 18 – 20:30 Uhr
Offer Avnon, Haifa: Der Rhein fließt ins Mittelmeer (2021)
Kino Central im Bürgerbräu, Frankfurter Straße 87, 97082 Würzburg, Saal 2

Ein Film über die zurückgebliebenen Scherben der Shoa, nicht nur in Deutschland. Ein Beitrag zur Erinnerungsarbeit. Der Filmemacher wird anwesend sein. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch statt.
Moderation: Annette Taigel, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken.
Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken in Kooperation mit der Würzburger Domschule.
Eintritt 12 Euro, erm. 10 Euro

Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
„Eisnacht“ – Ein Liederabend
Ort: David-Schuster-Saal, Jüdisches Gemeindezentrum «Shalom Europa», Valentin-Becker-Straße 11,
97072 Würzburg

Lieder wenig bekannter jüdischer Komponist*innen, interpretiert von der Würzburger Mezzosopranistin Pia Viola Buchert, ausgewählt und am Klavier begleitet von Tatjana Dravenau, Essen
Veranstaltet von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken.
Ohne Anmeldung. Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Foto: © Peter Adamik






